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Aktuelles

Besucherrekord beim Integrationskongress 2011

Am 17.10.2011 fand in Solingen der 5. Integrationskongress unter dem Motto „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt” statt. Eine virtuelle Dokumentation mit den zentralen Ergebnissen, relevanten Dokumenten und Eindrücken in Form von Fotos sowie Interviews und Stimmen zum Kongress zeigt die große Resonanz, die der Kongress insbesondere in Fachkreisen und der interessierten Öffentlichkeit gefunden hat.

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)Dokumentation zum Integrationskongress 2011

Zuwanderungsstatistik erschienen

Die Zuwanderungsstatistik Nordrhein-Westfalen liefert umfangreiches Datenmaterial zu Wanderungen, regionaler Verteilung, beruflicher Situation und Verteilung auf die Schulformen. Eine kurze Zusammenfassung am Beginn informiert über die wichtigsten Kerndaten zur Bevölkerungsgruppe der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Zuwanderungsstatistik erscheint jährlich in Zusammenarbeit von Information und Technik Nordrhein-Westfalen und Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)Zuwanderungsstatistik 2010 (PDF)

Mehr Menschen mit Migrationshintergrund in den öffentlichen Dienst

In Nordrhein-Westfalen ist der Startschuss mit der Initiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung im Januar 2011 gefallen. NRW ist wie kein anderes Land von Einwanderung geprägt - rund ein Viertel der Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in den Verwaltungen des Landes wider. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst beträgt derzeit schätzungsweise nur 2 - 3 %.

Hintergrund der Landesinitiative ist ein Kabinettbeschluss vom 21.12.2010, der aus drei Zielen besteht: Erstens soll der Anteil der Migrantinnen und Migrantenenanteil im öffentlichen Dienst erhöht werden, zweitens geht es darum, möglichen Diskriminierungen bei der Besetzung ausgeschriebener Stellen entgegen zu wirken und drittens soll die interkulturelle Kompetenz der Beschäftigten gestärkt werden. 

Ein Baustein ist dabei die Erprobung des Instruments der „Anonymisierten Bewerbung“ mit einem Stellenkontingent aus dem Landesdienst. In Zusammenarbeit mit allen Ressorts wurde ein Gesamtkonzept der interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung erarbeitet, das am 31.05.2011 im Kabinett verabschiedet wurde.

Darüber hinaus will die Landesregierung nach und nach weitere Partner für die Teilnahme an der Landesinitiative gewinnen. Eine regelmäßige Berichterstattung sowie eine gemeinsame Veranstaltungen zum Austausch über den Stand sind vorgesehen. 

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)mehr zur Landesinitiative zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung

Sarrazin-Debatte

Mit dem Dossier "Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand"  hat die Humboldt Universität Berlin im Rahmen ihres  Forschungsprojektes HeyMat einen Beitrag zur aktuellen Debatte zur Integration verfasst. Auf rund 70 Seiten wurden die Daten des Mikrozensus 2008 und 2009 im Hinblick auf Sarrazins Thesen untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse wurden auf drei Seiten zusammengefasst und den einzelnen Ausführungen in einer Übersicht vorangestellt.

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)Expertise der Humboldt-Universität zu Berlin: Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand

Berichte

Nordrhein-Westfalen: Land der neuen Integrationschancen - 1. Integrationsbericht der Landesregierung

Die Landesregierung legte 2008 ihren Integrationsbericht vor. Der umfangreiche Bericht geht ausführlich auf die Ziele und Strukturen der Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen ein. Der Integrationsbericht dient auch der Information des Parlaments und der Fachöffentlichkeit über den Stand der Integration in Nordrhein-Westfalen. Er enthält einen Beitrag zur Bevölkerungsentwicklung und zur Lebenslage der zugewanderten Menschen in Nordrhein-Westfalen auf breiter Datengrundlage (Mikrozensus etc.). Der vorliegende Integrationsbericht unterscheidet sich von den Vorgängerberichten dadurch, dass er erstmals den Begriff "Menschen mit Zuwanderungsgeschichte" verwendet. Er überwindet damit das alte "Ausländer"-Konzept, das sich angesichts der Vielschichtigkeit von Zuwanderung und Integration als nicht mehr zeitgemäß erwiesen hat. Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter bei der Entwicklung dieses Konzeptes. Der vorliegende Bericht ist der Einstieg in ein regelmäßiges indikatorengestütztes Integrationsmonitoring. Der Bericht des Integrationsbeauftragten der Landesregierung ist Teil des vorliegenden Integrationsberichts.

Den vollständigen 1. Integrationsbericht der Landesregierung zum Herunterladen finden Sie hier:

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)Vorwort von Minister Schneider zum 1. Integrationsbericht der Landesregierung

Die zentralen Ergebnisse des 1. Integrationsberichts des Landesregierung stehen Ihnen in den folgenden weiteren Sprachen zur Verfügung:

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - türkisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - englisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - russisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - italienisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - niederländisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - französisch (PDF)
Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)1. Integrationsbericht der Landesregierung - polnisch (PDF)